Weltmeisterschaft der Masters über die olympische Distanz im Triathlon in Hamburg 2007

Nie war der Andrang zu einer Opa Meisterschaft so groß wie in HH. In einem Auswahlverfahren konnte ich einen Platz für Hamburg ergattern. Vor Jahren war ich schon einmal in Hamburg, um dort die Cyclassics mit dem Rad über 150 km zu fahren. Hamburg lohnt sich.
In einer großen Gruppe fuhr unser Verein nach Hamburg. Anke Brinkmann und ich durften bei der WM starten und Jens Schönbohm einen Tag zuvor. Wir wurden sogar als Nationalteam eingekleidet. Dies hat auch eine Menge Geld gekostet. Ich habe als Kind gelernt, wenn man für sein Land startet, kostet einem dies nichts. Heutzutage wird nuneinmal jeder in so ein Team geholt und ich hoffe, dass die Veranstalter an uns ein wenig verdient haben.
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und unsere jungen Burschen, allen voran Daniel Unger, haben tolle Siege errungen. Die Zuschauer, etwa 100.000, waren begeistert.
Nur am Rande. Wir, als Starter der „Opas-Klasse“, sind dann morgens in die sehr kalte Alster (16 Grad) gesprungen.
Als ca. 20ter in meiner AK kam ich aus dem Wasser. In den Gedanken, wie ich den Rückstand noch aufholen könne, lief ich an meinem Rad vorbei, bis mich ein Schiedsrichter aufhielt und mir sagte, dass ich wohl zu weit gelaufen sei. Alle Hoffnungen schienen vorbei. Unter den Anfeuerungsrufen der Herforder ging es weiter auf die 40 km lange Radstrecke und die 10 km lange Laufstrecke.
Letztendlich blieb ein 41ter Platz (von ca. 120) für mich übrig. Da hatte ich mir mehr versprochen. Dennoch überwältigte mich der Sieg von Daniel Unger.