3. Transalp 2007

Ich hatte einen neuen Partner. Dietmar Müller, mein Ironmantrainingspartner und Freund. Ich wusste, dass es nicht einfach würde und mir war klar, dass Dietmar stärker sein wird. Es war seine erste Transalp und Dietmar sollte etwas davon haben. Stallorder: jeder fährt für sich und denkt an den anderen.
Malte Urban, den ich hoch schätze, da er u.a. auch Opa Sportler ernst nimmt, und Finn Heitmann, sollten die späteren Gesamt 2. sein, waren ebenfalls von unserem Heimatverein RC Endspurt Herford am Start. Ebenso  waren auch Volker Platz und Volker Heese mit von der Partie.
Alles war anders als bei den letzten Transalp, bis auf die Freundschaft und das schöne Wetter.
Am ersten Tag nahm Dietmar mir schon 10 Minuten ab. Doch ich hatte mit Volker Heese noch ein Hühnchen zu rupfen. Im Vorfeld hatte ich so einige Male das Nachsehen auf den flacheren Strecken im Kalletal. Volker war schon einmal Vizemilitärweltmeister der Crossfahrer. Er hatte das Können auf dem Rad und ich die Kondition. Zudem ist er noch 6 Jahre älter als ich, wodurch man einfach nicht mehr so die Kraft für 25 km lange Berge hat.
Fazit 7:0 für mich. Dennoch ist Volker toll gefahren und eigentlich der bessere Rennfahrer.
Ich bin 7 Tage hinter Dietmar Müller hergehechelt; wir wurden von Hansi Seidel und Dieter Bredemeyer hervorragend betreut und sind alle einen tollen Wettkampf gefahren. Auch die dritte Transalp hat sich gelohnt. Sie war zwar anders, aber dennoch schön. 27er Schnitt, 33. in der Masters Klasse (von 193). Und eine super Leistung von Dietmar Müller bei seiner ersten Transalp.

Jetzt bin ich ca. 2500 km und ca. 55000 hm während der 3 Transalp durch die Berge gefahren und hatte fast nur schönes Wetter. Ich habe sehr schöne Orte gesehen, bin sehr viele Pässe im deutschsprachigen Raum der Alpen gefahren, habe schön gewohnt , sehr schöne Städte wie Brixen kennengelernt und teilweise sensationell gegessen. Was will man mehr??
Danke Volker Platz für deine Idee mit der Transalp im Jahr 2004